Samstag, 10. April 2010

Gerber Shard - MTO Edition

English version under the German one.

Vorher schon angekündigt, nun der Review. Das Gerber Shard ist der kleine Bruder des hier bereits vorgestellten Artifact. Anders als der Bruder ist es ein echtes "One-Piece-Tool", hat also die beim Artifact vorhandene Klinge nicht mehr. Und das ist gut so, damit wird das Shard zu einem wesentlich brauchbareren Tool. Zumindest für all Jene, die ohnehin ein Messer tragen, und das sollten bei meinen Lesern so ziemlich alle sein ;)



Was bleibt ist ein Stück beschichteter Stahl mit ein paar Funktionen: 2 Schlitzschraubendreher, Nagelzieher, Flaschenöffner, Mini-Stemmeisen und Kreuzschraubendreher. Gerber spricht von 7 Tools,  zählt aber das Loch für den Schlüsselring sinnloser Weise mit. Das erinnert mich an Leatherman die den Lanyardring auch immer als Tool zählen...

Egal, wie gut ist das Tool nun?
Nun, der Flaschenöffner ist 1A. Dank der Form des Tools liegt er gut in der Hand und öffnet Flaschen schnell und bequem.
Als Mini-Prybar und Nagelzieher werkt das Tool ebenfalls tadellos. Braucht man nicht oft, aber wenn dann funktioniert es gut. Auch der Kreuzschraubendreher funktioniert, man glaubt es kaum. Trotz der seltsamen "2D" Form verrichtet er seine Arbeit mehr als nur akzeptabel. Ich würde damit nicht grade Dauerarbeiten wollen, aber für das schnelle Nachziehen einer Schraube ok.
Die beiden Schlitzschraubendreher, die "Zinken" des Nagelziehers, sind Mist. Bei einer versenkten Schraube unbrauchbar, und auch sonst wegen der Anordnung knapp nebeneinander fummelig.



Das Shard ist neu am Markt, und wäre wohl nie erhältlich geworden gäbe es das Forum multitool.org nicht. Ursprünglich war das Shard nur als Giveaway für die Shot Show in den USA geplant, doch hunderte Emails von Mitgliedern des Forums, erste Reviews dort und lange Verhandlungen zwischen Gerber und dem Forenbetreiber führten zum Release - die ersten Shards waren daher auch für das Forum reserviert, und wurden mit dem Logo gelasert.


In Summe ist das Shard ein sehr gelungenes Tool. Es passt perfekt an den Schlüsselring, ist vielseitig, stabil und mit ca 8 Dollar spottbillig. Kauftipp!

English review

The Gerber Shard is the little brother of the well known and respected Artifact. The main difference is that the Shard is bladeless, and therefore a real one piece tool. I like that, because it makes the Shard a better EDC. It is smaller, legal everywhere and I guess most of my readers will carry an EDC knife anyways. So there is no need for the little razorblade on the Artifact. 

The Shard offers 7 tools. 2 screwdrivers, 1 Philips screwdriver, a mini-prybar, a bottle opener, and a nail puller. The seventh tool is the lanyard or keyring hole. I do not think that is a real tool, it reminds me on Leatherman who say the folding ring on their tools is a tool...

Anyways, the tools one the Shard are quite good. I love the bottler opener, it works very well and feels comfortable when using it. Most other tools are fine too, I just do not like the two flathead screwdrivers. They just do not work for me. 

All in all the Shard is a neat little tool. Well made, solid and cheap, I highly recommend it. 

Donnerstag, 8. April 2010

amazon kindle DX

In der iPad Euphorie dieser Tage wird gern geschrieben das neue Werk Apples würde Amazons Ebook-Reader, den kindle in Bedrängnis bringen. Zwar hab ich kein iPad zum Vergleich, noch nicht es folgt so bald es am hiesigen Markt zu haben ist, aber den größeren der beiden aktuellen kindles möchte ich heute hier vorstellen.

Wer oder was ist kindle?
Der kindle (Kleinschreibung ist Absicht, weil Markenname) ist ein elektronisches Lesegerät aus dem Hause Amazon. Der Buchgigant hat damit bereits vor einigen Jahren am US Markt Erfolge gefeiert, und die eBooks einer breiteren Masse bekannt gemacht. Leider waren die Geräte der Generation 1 in Europa nicht zu haben, weshalb der eBook Markt hierzulande gegenüber den USA auch sehr klein ist.
Erst als Sony und Andere den hiesigen Markt zu erobern begannen entschied Amazon die Geräte der nun aktuellen Generation 2 auch in Europa zu verkaufen. Allerdings, und das ist etwas schräg, man muss die Geräte direkt in den USA ordern, und nach Europa importieren. Amazon Deutschland oder Österreich haben das Produkt im Laden auffindbar gelistet, aber leiten auf die US Seite um.

Anyways, Bestellungen über Amazon sind flott und sicher. Schade trotzdem, denn so fallen neben dem Produktpreis noch Importzoll, Steuer und Versand an und der Endpreis ist dem Kunden daher nicht einfach ersichtlich.



Genug zum Prozedere, wie sieht nun das Produkt aus?
Der, besser DIE, kindle sind flache Tablets mit monochromen Displays. Es gibt 2 Modelle, den etwa A5 großen kindle2 und den großen Bruder kindle DX. Technisch sind sie bis auf die Baugröße und damit verbundene bessere Auflösung beim DX fast identisch. Ich stelle hier den DX vor.

Anders als die herkömmlichen LCD Monitore wird das Bild mittels "elektronischer Tinte" aufgebaut. Das hat Vor- und Nachteile. Auf der Nachteilseite steht dass nur wenige Graustufen, und keine Farben darstellbar sind. Komplexe Grafiken oder Bilder sind somit nicht möglich. Da sich das Bild eher langsam aufbaut ist jedes "blättern" mit einer kurzen Pause verbunden. Man gewöhnt sich dran, und blättert eben schon um bevor man den letzten Satz gelesen hat, dann geht es nahtlos. Anwendungen wie Spiele, Animationen etc erscheinen aber unmöglich zu sein.
Auf der Habenseite steht extrem gut lesbare, scharfe Schrift die fast aussieht wie auf Papier gedruckt. Auch im prallen Sonnenlicht bleibt der kindle gut lesbar, und das in fast jedem Blickwinkel. Dazu kommt der extrem niedrige Energiebedarf. Die e-Ink Technik verbraucht nur beim Blättern Strom, eine Akkuladung soll für 5.000 Bewegungen reichen (bei deaktiviertem Wireless und ohne Nutzung des MP3 Players). Da liest man locker einen Urlaub durch ohne je nachladen zu müssen.

Unten am Display, das übrigens wie das iPad 9,7 Zoll Diagonale hat, ist eine Tastatur angebracht. Sie dient zum Suchen nach Textstellen, zum "surfen" sowie zum Einkauf im kindle Store.
Das Suchen nach Textstellen ist leicht. Man tippt einen Suchbegriff, der kindle sucht. Klappt gut und flott. Ebenso nutzt man das eingebaute englische Wörterbuch. Das ist im Übrigen sehr praktisch, kennt man ein Wort nicht (die Mehrheit der erhältlichen Inhalte ist Englisch), dann setzt man den Cursor davor und das Wörterbuch liefert prompt die Bedeutung.
Der kindle hat einen "experimentellen" Browser. Er kann grafikarme, einfache Seiten darstellen. Dazu kindle-optimierte Versionen von Amazon, Wikipedia und Google, sowie ein paar Andere. Auch textbasierte Blogs und eMail Dienste wie gMail sollten funktionieren. Jeder kindle hat ein GSM Modul an Bord mit dem es sich kostenfrei surfen lässt. In den USA jedenfalls, hierzulande ist die Browserfunktion sehr eingeschränkt da Amazon scheinbar keinen passenden Traffic-Deal ausverhandelt hat. Es erscheint die Meldung dass der Dienst lokal nicht nutzbar ist, und fertig. Nutzloser Browser.

Sehr wohl funktionieren tut Amazons kindle-store. Wie im klaren Vorbild, Apples iTunes Store, sind Inhalte direkt vom Gerät aus kaufbar und werden ohne Zusatzkosten drahtlos auf das Gerät geladen. Man "bestellt" das Buch, und lädt es sehr schnell runter. Will man erst schmökern, so kann man immer ein paar Gratisseiten als Vorschau laden. Schnell, praktisch, einfach - wie iTunes eben.

Der ebenfalls Experimentelle Bildbetrachter ist wegen der Graustufen für Fotos nutzlos, der MP3 Player ist einfach, aber OK. Wobei, er frisst Strom was den Vorteil des kindle zerstört und klingt schlechter als die meisten billigen Player, von iPod und Co ganz zu schweigen.

Zur Praxis:
Das Wichtigste kann der kindle sehr gut: Text Anzeigen!
Es liest sich wie in einem Buch, sehr klar, angenehm und auch im prallen Licht. Eigentlich NUR im Licht, den eigene Beleuchtung hat der kindle keine. Zwar fehlt der Charme echter Bücher, aber das Gefühl einen Buchladen voll Inhalt in der Hand halten zu können ist wirklich gut.
Das Gerät liegt gut in der Hand, ist recht leicht und sehr dünn. Ob im Hoch- oder Querformat, es lässt sich gut halten und bedienen. Der eigenbaute Lagesensor erkennt die Lage des Geräts und dreht bei Bedarf das Bild.

Der große DX ist dabei auch für Zeitungen OK. Den kleineren kindle kann ich mir nur für "Taschenbücher" vorstellen, denn bei Büchern ist die Schriftgröße am kindle wählbar. Bei am DX darstellbaren PDF nicht, weshalb diese am kleinen Gerät fast unlesbar wären. Das erklärt auch warum dem kindle2 der PDF Support fehlt. Wozu einbauen wenn er eh nicht sinnvoll nutzbar wäre?
Am DX wiederum sehen auch die - ebenfalls im kindle Store erhältlichen - Zeitungen gut aus. Siehe die FAZ:


Oder die New York Times.


Hier hat der kindle gegenüber dem iPad wohl die Nase vorn. Ein beleuchtetes LCD frißt mehr Strom, ist weniger angenehm lesbar und im Sonnenlicht quasi unlesbar (kennt man vom iPhone).

Trotzdem, das iPad KANN dem kindle zusetzen. Denn der DX kostet bei Amazon im Moment 489.- Dollar plus Steuer, Zoll und Versand. Das kleinste iPad 499.-
Das iPad aber kann um diesen Preis mit 16 GB Speicher aufwarten (kindle DX 4GB), einem zwar Flash-Losen aber trotzdem fast vollwertigen Browser, echtem Mediaplayer für Audio UND Video, brilliantem HD Display, tausenden Apps vom Spiel bis zum Mediaplayer usw.
Und, zu guter letzt, mit eigenem PDF und eBook reader. Apple verkauft AUCH Bücher im Store, zu ähnlichen Preisen, in Farbe. Und Apple lässt überraschenderweise auch die kindle app zu, sprich man kann kindle Bücher und Zeitungen auch am iPad kaufen und lesen. Ebenso wie die Bücher des Amazon-Konkurrenten Barnes and Noble (Riesen US Bücherkette) die ebenfalls einen Reader und eBooks vertreiben. Kurz: ALLE eBooks gehen am iPad, am kindle aber nur die hauseigenen. Ob das bessere Leseerlebnis durch die e-Ink all das ausgleicht? Für echte Leseratten wohl JA - immer und überall lesen, auch am Strand wo Apple versagt. Aber nur für die, wer nur mal ab und zu gerne was liest ist bei Apple wohl besser dran. Auch weil es für das iPad jede Menge Gratisbücher (100 Classics und Co) als Apps gibt, sowie vollfarbige Comics ;)

So bald mein iPad da ist gibts ein Review dazu. Bis dahin wird gekindlet ;)

Sonntag, 4. April 2010

Spyderco Endura

English review under the German version


Eines der Messer die man mit Fug und Recht als "Klassiker" bezeichnen darf ist das Endura von Spyderco. Als großer Bruder des Delica ist es ein hervorragendes EDC. 
Das Endura gibt es mit verschiedenen Griffmaterialien, mit den Generationen verschiedenen Stählen sowie mit Wellenschliff, Teilwelle oder glatter Klinge. Selbst eine flachgeschliffene Version an Stelle der Standardversion mit Sabergrind ist erhältlich. 


Aktuell ist das Endura in der 4 Generation zu haben, als Klingenstahl kommt VG10 zum Einsatz. Der Spyderco Fan weiß daher, das Endura kommt aus Japan. Es ist ein relativ großes Messer, mit 9,6cm Klingenlänge bei 222mm Gesamtlänge. Mit nur 103g bleibt es dennoch leicht genug um als EDC nicht zu stören. 
Das Endura taugt für alle Alltagsaufgaben, als EDC ist es fast ideal. Die lange Klinge erlaubt auch grobere Arbeiten, gibt aber im Bereich der feinen Aufgaben nicht klein bei. 
Wer es lieber edler hat, der kann an Stelle des FRN Griffes auch Stahl oder G10 Versionen erstehen. Mit den Flachschliffversionen wurden außerdem einige nette FRN Farben aufgelegt. 


Fazit: Das Endura ist zu Recht ein Klassiker. Die Einstiegsdroge in die Welt von Spyderco für alle die lange Messer mögen. Neben dem Native und dem Delica eines der Top-EDC Spydercos zum fairen Preis. 


Endura in der Mitte. Oben Byrd Cara-Cara, unten Delica


Endura in the middle. Up: Byrd Cara Cara, Down: Spyderco Delica


English version:


The Endura is the larger brother of the Delica. Well respected for being an amazing EDC blade, the Endura representes Spydercos best and has become a true classic.  It is available in different handle materials, different FRN or G10 colors, with saber- or full flat grind and with plain, partially serrated or full serrated blade. So there is an Endura for everyone ;)


The large, 9,6cm blade is up to every EDC task and strong enough to do some serious work. The tip of my Generation 4 model is quite strong too, but looks a little weird. I prefer the pointier tip of earlier versions, but see the benefits of having a stronger tip. 


I highly recommend the Endura as an entry level EDC Spyderco at a great price. Togehter with its brothers Delica and Native, the Endura is one of the best entry level knives out there. 

Samstag, 3. April 2010

Surefire E1B Backup

English version under the German

Gott sprach "Es werde Licht", also nahm Chuck Norris seine Surefire...

Ok, schlechter Witz, aber bei all den Legenden die Surefire umgeben aufgelegt. Keine andere Marke hat eine so unfassbare Reputation wie Surefire, man hört und liest von quasi unzerstörbaren Superlampen, unfassbaren Leistungen und Funktionalität in jeder Lebenslage, selbst bei minus 90 Grad in der Wüste ;)

Grund genug mir eine Surefire zu gönnen, auch weil ich auf der IWA doch sehr angetan von den Lampen war. Mit viel Glück fand ich die Lampe meiner Wahl dann auch noch zu einem guten Preis gebraucht - Danke noch einmal an Kai.



Nun trage ich meine Surefire schon ein paar Tage und hab sie bei Tag und Nacht testen können. Zwar bin ich zu untalentiert für brauchbare Beamshots (die gibt es im Messerforum.net zu Hauf), aber meine Eindrücke schildere ich gern.

Meine E1B, Beiname "Backup" ist eine der kleinsten Lampen im Surefire Sortiment. Befeuert von nur 1 CR123a Zelle gibt sie, laut Hersteller, wahlweise 80 oder 120 Lumen Licht. Wahlweise deswegen, weil die Herstellerangabe sich während der Produktionsdauer von 80 auf 120 Lumen geändert hat, ich weiß nicht ob es tatsächlich 2 Versionen gibt und die Foren und auch die Händler widersprechen sich da ein Wenig. Jedenfalls gibt es Lampen mit goldener Beschichtung im Lampenkörper (früher bei allen SF), und neuere mit silberner Beschichtung.
Neben dem hellen Modus hat jede Backup einen "Lesemodus", also eine weniger helle Stufe für den Nahbereich. Der Schalter erlaubt momentary on, kann mittels durchdrücken auf Dauerlicht gestellt werden und erlaubt durch erhabenen Schalter keinen Tailstand.

Die E1B wurde als Zweitlampe für Polizisten und Soldaten beworben. Daher auch "Backup" - bei mir tut sie meist als Hauptlampe Dienst, mit einer Fenix E01 als Backup. Nur wenn ich sehr viel Reichweite will, dann kommt was größeres Extra mit.

Zum Licht: Sie ist hell. Gefühlt ist sie minimal heller als meine Lumapower D-Mini Digital Q5, und die ist mit 175 Lumen angegeben. Sie ist auch heller als meine bisherige EDC, eine Romisen im Nitecore Look. Aber, und das ist auffallend, nur im Spot. Die Surefire hat einen sehr engen Spot, da kommt eine Menge Licht an. Flächen ausleuchten können beide, die Romisen und die Lumapower besser. Und, dank großem Reflektor, die Lumapower gewinnt trotzdem das Reichweitenduell. Wie gesagt, subjektiv, ich kann meine Behauptungen nicht durch Messungen belegen.



Was sagt mir das? Nun, die 80 Lumen der Surefire sind den 175 bei Lumapower gewachsen. Also mißt Surefire wohl anders. Ob das immer noch so ist weiß ich nicht, man liest dass die neuen Angaben (120 bei der E1B, 200 bei der E2D) bereits anders gemessen würden. Sprich die 80 Lumen alt, und die 120 neu eigentlich das Selbe sind. Das ist mir zu hoch, das mögen andere Beurteilen. Mir reicht das Licht.
Aber: Wer meint um wesentlich mehr Geld auch mehr Licht zu bekommen irrt. Die E1B kostet bei Bernd Aulers Flashlightshop gerade günstige 129.- Euro. Um das Geld bekommt man bei Fenix wahlweise sehr viel Licht in mittlerer bis großer Verpackung, oder eine gute 1Cr123a Lampe PLUS einer größeren Lampe. Auch Nitecore, Lumapower und Co bieten entweder weit mehr Licht oder 2 Lampen um den Preis. Von den besseren Billigchinesen ala Tank007 oder Romisen gar nicht zu reden.
Der Output rechtfertigt den Preis also nicht. Die Qualität?
Nun ja, meine E1B wurde vom Vorbesitzer in der Tasche mit Kram getragen. Die Anodisierung hielt dem nicht besser oder schlechter Stand als die meiner Romisen, Fenix oder Lumapower. Siehe Bilder.
Die Gewinde laufen sehr leicht, schön. Das Lämpchen wirkt sehr stabil und massiv, und die LED ist sauber zentriert. Der Clip an meiner E1B ist NICHT original, da hat der Vorbesitzer den getauscht.

Trotzdem, die Surefire mag zwar zu teuer sein, aber ich bereue den Kauf nicht. Ich weiß nicht ob ich die 129.- bezahlen würde. Oder die 199.- die für eine E2D ausgerufen werden (die mich sehr reizt). Aber zum Gebrauchtpreis finde ich die Lampe gut, auch wenn ich für die nagelneue Fenix weniger anlegen hätte müssen. Surefire hat einfach Flair, man hat das Gefühl etwas Besonders zu besitzen. Die Backup bleibt in meiner Tasche, und ich trage nun eben Surefire ;)


English review:
Surefire ist a very well known and well respected brand of high quality flashlights. I love the look of the lights, but for they are quite expensive I got a used one for my first Surefire light.

The E1B is designed to be a backup light for LEO and soldiers. In my case it is the main lights, backed up by a Fenix AAA keychain light. There are 2 settings: High, which is 80 or 120 Lumens, and low. I´m not sure about the lumen, for Surefire labeled the E1B to be 80 lumen on high but changed it to 120 now. Forums and dealers are not sure if there is a newer, improved, version or if they just relabeled the light to make it look more comparable to Chinese brands who label their lights extremely high.
Anyways, the light is bright. I compared it to my Lumapower D-Mini Digital Q5 and a Romisen clone of a Nitecore Defender. The Surefire seems to be the brightest, but only in the Spot. In the sidespill, the Lumapower wins, and for the large reflector I think the Lumapower is a better thrower too - but I can not measure it, it is just my impression. I can get 2 Fenix, Nitecore, Lumapower etc for the prize of one Surefire. A small 1 cell backup AND a larger primary light that is brighter than a E1B.

So, if a Surefire is not that much brighter, why should I pay about twice the money to get one? I´m still not sure. Quality is great, but the coating wears just like on the better brand Chinese lights. Anodizing will scratch and wear when carried in a pocket, not even Surefire can prevent that. Built quality is great, but again, there is not much to complain about on a Fenix or other good quality China lights.
I guess it is the flair. Carrying a Surefire just feels better. You know there is a very good, very reliable light in your pocket. An other brand might have as good lights, but they just do not feel like a Surefire.

Freitag, 2. April 2010

Neue Leatherman Minis (New LM keyring tools)

English version under the German

Leatherman erneuert 2010 seine Mini-Tool Reihe. Damit ist nicht das leider längst nicht mehr erhältliche MiniTool gemeint, sondern die beliebten Zwerge für den Schlüsselbund.
Fast jeder kennt das Micra oder dessen modernere Brüder die Squirt Serie. Ein Squirt habe ich hier ja auch schon vorgestellt.

Neu sind die Modelle Squirt PS4 und ES4. Wie so oft bei Leatherman kann man aus der Bezeichnung bereits ablesen: Die Neuen Modelle haben 4 Lagen, immer eine Schere UND wahlweise Zange oder Kabelcrimper.
Schere UND Zange? Ja, die klassische Variante mit der großen Schere ist anderen Tools vorbehalten, die neuen Squirts haben eine kleine Schere wie man sie von Schweizer Messern kennt. Die neuen Squirt sind trotzdem kleiner als die alten - Meisterleistung!


Ebenfalls neu und noch interessanter sind die beiden Style Versionen. Das Style ist ein Leatherman OHNE Zange und entspricht in Vielem dem Vic Classic. Klinge, Pinzette, Nagelfeile, Schere... Das kennen wir vom Vic. Das Style ist kleiner und schmaler und ideal für den Schlüsselbund.



Ebenfalls neu ist das Style CX. Was aussieht wie ein Mini-Skeletool ist ein neues Scherenbasiertes Tool mit Karabiner. Klinge, Feile und Pinzette runden das Bild ab.



Alles in allem sind Leatherman da schöne neue Tools gelungen, und da die Preise in den USA (MSRP 20-40 Dollar je nach Modell)  sehr fair klingen werde ich wohl alle 3 zu Reviewzwecken ordern so bald sie erhältlich sind. 

English Review:

Leatherman introduced new tools in 2010. They are in the Squirt/Micra class, so they are intended to be used on a keychain or in a pocket for light duty EDC tasks.
The new Squirts ES4 and PS4 combine 4 layers and small Victorinox-Style scissors with either wirecrimpers or pliers.
The all new, plier-less, Style is Leatherman answer to the Victorinox Classic, offering the same tools but lacking the toothpick. The LM is not as wide as the Classic, so maybe even better for keychain duty. But I guess beating Victorinox in terms of built quality might be impossible for Leatherman. We will see in the future.
The Style CS is  kind of a Mini-Skeletool based of Micra-Style scissors. A nice little tool, maybe too large for keychain duty, but great for pocket EDC or to be attached to a belt loop.

I like the new LM setup, and for MSRP are great I guess I´ll get all 3 of them (do not need an ES4) to review.

Ostern (see English version under the German one)

Erstmal: Frohe Ostern!

Ich feier Ostern indem ich hier von Karfreitag bis Ostersonntag Reviews bringe, und zwar zu:

Surefire E1B Backup

Gerber Shard Pocket Tool

Spyderco Endura 4

und als kleinen Bonus gibts einen Pre-Release Bericht zu dem neuen LM Minitools.



English Version:


Happy Easter

I will celebrate Easter by bringing you reviews from friday to sunday, and picked some very nice things to show you.

Surefire E1B
Gerber Shard
Spyderco Endura

and as a bonus some pre-release impressions on the new LM keyring tools.