Sonntag, 31. Januar 2010

Spyderco Kopa

International readers, please see the English review after the German version.

Das Kopa ist eines der interessantesten Konzepte aus dem Hause Spyderco. Nicht weil es so besonders Innovativ wäre, auch nicht wegen irgendwelcher Designspielereien, sondern wegen der Idee die dahinter steckt.

Spyderco bietet mit dem Kopa eine Serie von Messern an, die sich in der Wahl der Griffmaterialien unterscheiden. Auf jeweils 600 Stück begrenzt kam immer wieder eine neue Edition mit neuem, seltenen, Griffmaterial. So wurde Koralle verwendet, Holz, Knochen, Stein, Kohlefaser, Perlmutt... Das Konzept gibt es bei Spyderco in ähnlicher Form immer öfter. Nach dem Kiwi und dem Kopa mit unterschiedlichen Griffmaterialien kam das Sage mit immer neuen Stählen, Locks und Griffen (aber der immer selben Größe und Form) sowie die Mule Team Klingen aus immer anderen Stählen.

Nun aber zum Messer selber. Mein Kopa hat Griffschalen aus Orange gefärbtem Knochen, genannt "Squash Bone". Das Material sieht nett aus, verleiht dem Messer eine rustikale Optik und fühlt sich angenehm an.
Die Klinge ist aus VG10 und läuft butterweich. Ich habe bisher keinen Backlock Folder gefunden der auch nur annähernd so weich und geschmeidig läuft. Dazu verriegelt das Messer sicher und die Klinge steht spielfrei. Das hohe Maß an Verarbeitungsqualität spiegelt die Wahl des Produzenten wieder: Die Kopa Serie wird, wie einige andere hochwertige Spyderco, bei MOKI in Japan gefertigt. Moki hat sich selbst einen Ruf als Hersteller hochwertigster Serienmesser erarbeitet und beweist mit dem Kopa einmal mehr dass sie diesem Ruf gerecht werden.

Das Kopa hat einen optisch schönen Taschenclip der in der Klasse der Gentlemen EDC eher selten ist. Die Klingenform ist alltagstauglich, die Klinge extrem Scharf ab Werk. Ein Zertifikat dass dieses Messer eines von 600 ist liegt bei.

In Summe ist das Kopa ein TOP Messer für die leichte Nutzung. Klar, es ist kein Heavy User, auch wenn es sicher einiges an Belastung aushalten würde. Aber dafür gibt es massivere, billigere Messer. Als edler Begleiter im Anzug macht sich das Kopa aber sehr gut, und ist eine echte Empfehlung.

ENGLISH REVIEW:

The Spyderco Kopa ist Part of one of Spydercos collectors editions. Spyderco did severa runs of 600 knives offering different handle materials. My Kopa has orange Squash bone handles. The blade is made of VG10, fit and finish are just perfect. I never used a backlock with smoother action. The blade is razor sharpout of the box and has a great size and shape for EDC tasks.

Fot the Kopa is not a big knife it is not a heavy user, but it is sturdy enough to deal with quite some abuse. I just carry it when wearing a suit for I have stronger workhorse knives to carry every day, but I just LOVE to carry my Kopa on special occasions. It is really pretty, is accepted by most people and just feels great in the hand.
Like some other high-end Spydercos the Kopas are made in Japan by the well respected company Moki. Other Moki made Spydercos are the Kiwi or the Persian for example.

I really recommend the Kopas as long as they are still available. The Kopa line is discontinued and so there are great deals available in the US on Squash bone and Carbon fiber Kopas.

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