Montag, 26. Oktober 2009

Kreditkarten-Survivaltool


Ich zeig hier ja immer wieder gerne EDC-taugliche Multitools. Eines der tauglichsten in dieser Kategorie war ja bisher die Victorinox Swiss Card. Sie ist leicht, passt in die Geldbörse und ist deswegen immer dabei. Daher konnte ich es mir nicht verkneifen zuzuschlagen, als ich ein "Credit Card Tool" bei Dealextreme fand - und bei 3 Dollar für 2! Tools kann man ja auch wenig falsch machen. Um ehrlich zu sein, meine Erwartungen an das Tool waren dem Preis entsprechend, was soll das Teil schon können???

Umso größer war die Überraschung als das Tool dann ankam:
Das Tool hat Kreditkartengröße und ist etwa 4mm dick. Es ist komplett aus rostfreiem Stahl, der aber nicht näher spezifiziert ist. Am "Tool" befinden sich folgende Tools.

"Klinge" die mehr ein Schaber ist, aber immerhin scharf geschliffen. Um eine Verpackung oder einen Karton zu öffnen reicht es allemal.

Dosenöffner: Er funktioniert, aber bequem ist was anderes. Die Finger kommen immer wieder auf der Säge zu liegen, das ist mir Vorsicht zu genießen. Im Notfall (wie immer der aussehen könnte) aber OK.

Flaschenöffner: Der ist richtig gut!

Lineal: Ohne Beschriftungen? Witzlos!

Säge: Man glaubt es kaum, die tut ihren Dienst recht ordentlich - für eine Minisäge absolut OK, Praxisnutzen eher gering.

"Schrauber": Eine Ecke ist als "Kreuzschlitz-Notschraubendreher" gedacht, eine andere als Schlitzschraubendreher. Beide sind brauchbar, aber bei festgezogenen Schrauben überfordert.

Schäkelöffner: Was zu Hölle sind Schäkel???

Die Sechskant-Schrauber sind OK, womit das Tool auch endlich seinen optimalen Einsatzzweck offenbart: Radtouren! Als Notfalls Minimal Biketool wäre es wohl tatsächlich brauchbar - wenn auch nicht uneingeschränkt und nur für Basic-Reparaturen.


Trotzdem, gemessen am Preis ist das Tool OK, brauchbarer als gedacht und ein witziges Goodie für EDC Fans.


Sonntag, 25. Oktober 2009

Spyderco Dodo



Das DODO ist ein ungewöhnliches Messer. Es entstammt der Idee eine kleine, gut nutzbare Klinge mit einem großen, bequemen Griff zu verbinden - die "little big knife" Idee mal anders. Das Ergebnis der Idee war das Dodo, ein Entwurf von Eric Glesser, dem Sohn des Spyderco Gründers Sal. Eric kombinierte eine kurze, eigenwillig geformte, Klinge mit einem handfüllenden G10 Griff und - als Neuerung bei Spyderco - mit einem Ball-Lock. Der Umsetzbare Wire-Clip ist diskret und praktisch.

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Zur Klinge

Das Klingenmaterial ist CPM S30V. Der Stahl ist hart, schnitthaltig, rostbeständig und schwer zu schleifen für Anfänger. Die Klingenform ist wie erwähnt eigenwillig. Die Spitze des Dodo ist als "Haken" ausgebildet, der in einen bauchigen Doppel-Recurve übergeht. Die Klinge hat also eine S-Form mit ausgeprägter Hakenspitze. Dass das nicht die ideale Alltagsform ist liegt auf der Hand. Apfelschälen geht fast gar nicht, für die Semmel gibt es bessere Messer, und auch Wurst oder Käse schneidet man mit dem Dodo mehr schlecht als Recht. Ja, es geht, aber es ginge mit den meisten anderen Messern besser. Trotzdem ist das Dodo kein sinnloses Messer. Neben der wohl vorhandenen (für mich aber uninteressanten) Eignung als Last-Resort Waffe ist das Dodo, und dafür wollte ich es, ein gnadenloser Verpackungskiller. Pakete, Briefe, Blisterverpackungen... Was auch immer, das Dodo macht kurzen Prozess, öffnet schnell, bequem, sicher und sauber. Durch die Form der Klinge lässt sich die Schnitttiefe ideal dosieren, was das Risiko unbeabsichtigter Beschädigung minimiert. Die Klingenform hat das beliebte Erfolgsmodell "Cricket" ebenfalls, das sich im Gegensatz zum leider eingestellten Dodo am Markt durchaus bewährt.
Das Dodo gab es auch mit Wellenschliff, eine Version die ich nicht habe, die aber durchaus ihren Reiz hat. Mein Cricket hat Wellenschliff, ich werde meine Erfahrungen nach einiger Testzeit hier vorstellen.
Leider macht die Klingenform in Kombination mit dem Stahl das Schärfen des Messers zum Albtraum für alle die keinen Sharpmaker oder Duckfoot haben. An Banksteinen hat man mit dem Dodo keine Chance, der Sharpmaker (nur die Kanten, wie beim Wellenschliff) liefert aber schnell gute Ergebnisse.

Griff:
Das Dodo hat einen, gemessen an der Klingenlänge, zu großen Griff. Der Griff ist eben Full-Size und füllt die Hände der meisten Anwender gut aus. Dank Fingerchoil an der Klingenwurzel, Daumenauflage und Griffmulden liegt das Dodo bequem, satt und sicher in der Hand. Und das, überraschenderweise, in verschiedenen Grifftechniken. Der Griff des Dodo ist ohne Stahlplatinen aus G10 gefertigt, was das Messer sehr leicht macht. Meiner Ansicht nach ist das einer der bequemsten Messergriffe an Foldern, ich würde gern mehr Messer mit dieser Griffform von Spyderco sehen - gern auch mit längerer Klinge.


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Lock:
Der Lock ist eine Abart des von Benchmade bekannten Axis-Lock. Eine Feder drückt einen Bolzen in eine Aussparung der Klinge, wodurch diese blockiert - sehr stabil und sicher. Im Falle des Dodo ist der Bolzen eine Kugel. Sie arretiert die Klinge zwar immer noch sicher, ist aber wesentlich fummeliger zu bedienen als ein griffiger Bolzen. An der glatten Kugel rutscht man speziell mit feuchten oder klammen Fingern leicht ab, mit Handschuhen sowieso. Das kann Benchmade oder SOG besser, an neueren Spyderco mit Ball Lock wurde das Problem mittels Käfig um den Ball gemindert - siehe mein Review zum Manix 2.


P9020044 von Ihnen.

Fazit: Das Dodo ist ein sehr spannendes Messer. Die Klingenform ist erfrischend anders, und hat im EDC Alltag durchaus ihren Nutzwert. Zwar würde ich das Dodo nur ungern als alleinige Klinge tragen, doch mit einem SAK oder Tool in der Hosentasche (und oft einem 2 Messer, weil ich eben EDC Geek bin ;) trage ich das DODO oft und gern, und benutze es auch so oft es geht - was öfter ist als man auf den ersten Blick vermuten würde. Der tolle Griff sollte sich an mehr Messern wieder finden, der Lock ist zwar sicher, aber leider nicht optimal durchdacht - was aber Geschichte ist, dank der neuen "caged ball locks". Leider wird das Dodo nicht mehr hergestellt, doch ist es oft preiswert im Netz zu finden. Insidertipp! ;)

Donnerstag, 15. Oktober 2009

Warten / Waiting

Es gibt nicht viel was ich so hasse wie das Warten auf neues EDC Spielzeug. Der Status "backordered" tut geradezu weh wenn man sich aufs neue Spielzeug freut. Damit ihr mitwarten könnt, als kleiner Teaser:

Maxpedition EDC Organizer, Spyderco Cricket und Kershaw Junkyard Dog sind geordert, und noch ein paar "Top Secret" Überraschungen ;)

I really do not like waiting for new EDC toys and reading "backordered" in the shipping info. For you can wait with me, here is what I´m waiting for:

Maxpedition EDC Organizer, Spyderco Cricket and Kershaw Junkyard Dog, plus some surprise goodies ;)

Samstag, 10. Oktober 2009

CRKT SideHawg

Zur Abwechslung stelle ich heute mal ein kleines Fixed vor, und zwar das Side Hawg von der Amerikanischen Firma Columbia River Knives and Tools (CRKT). CRKT hat sich in der Vergangenheit mit innovativen, praktischen und preiswerten Messern einen Namen gemacht. Ob das SideHawg diesem Namen gerecht wird zeigt der Bericht.

Zunächst einmal sei auf die beiden in Shops (und selbst beim Hersteller) unterschiedlichen Schreibweisen hingewiesen. Man findet das SideHawg zusammen geschrieben mit großem H, und getrennt geschrieben als Side Hawg. Jedenfalls aber mit G hinten, ein SideHawK existiert nicht.

hier ein Bild
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Das SideHawg ist ein kleines Fixed, um genau zu sein 11cm gesamt bei 4 cm Klingenlänge. Es ist als Neckknife beworben, kann also um den Hals getragen werden. Um dies gefahrlos zu ermöglichen liegt dem Messer - an Stelle einer Scheide - eine Kydexplatte als Basis bei. An der Platte befestigt wird das im Lieferumfang enthaltene Band mit 2 Karabinern zur Besfestigugn an der Ausrüstung oder Halskette.
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In diese Platte wird das
CRKT mittels seitlichem Clip und einem Stift der in das hintere Loch an dem Messer eingehakt wird sicher und verlustsicher befestigt. Selbst starkes Schütteln führt nicht zum Verlust.
Diese Befestigung ist zwar sicher, setzt aber einen einseitigen Schliff voraus, den das Messer konequenterweise dann auch hat - und da liegt das Problem: Der einseitige Schliff an der kurzen und relativ starken (3,5mm) Klinge bedingt schlechte Schneideigenschaften bei Alltagsaufgaben. Schnitzen geht grade noch, Brief öffnen nur liegend (mit der Spitze den obenren Rand abtrennen), und Apfel schälen nur mehr sehr unbefriedigend. Das Side Hawg ist eben ein SEHR spezielles Messer. Dennoch wäre es, nur aufgrund des Schliffs, kein schlechtes Messer. Es gibt ausgezeichnete einseitig Geschliffene Messer dieser Größe (69 Nord zB), das
CRKT ist aber hier im Detail eben schlecht gemacht, der werksseituge Anschliff taugt nix. Nachschärfen geht, dann schneidet das Ding auch, aber: Nicht lange. Der verwendete Stahl liegt knapp über Coladosenblech, und hält die Schneide nur sehr schlecht - hier war der Sparstift übermächtig. Das Messer wird übrigens, wie die meisten CRKT in Taiwan gefertigt.

Schade, denn die Grundidee ist gut. Messerdesigner Mike Franklin hat mit dem SideHawg gute Ideen umgesetzt - und als teures Handmade wohl auch gut. Die billige Serienversion ist dem nicht gewachsen, und verliert so an Charme und Nutzwert. Zwar ist die Idee mit der Kydexplatte gut gelöst, die schlechte Klinge macht das Messer aber zum Sammlerstück oder zum Brecheisenersatz unterwegs, als Messer taugt es kaum. Es tröstet ein wenig der Preis:
Das mittlerweile nicht mehr produzierte SideHawg (die neuen Modelle sind angeblich besser, sind aber im Design ganz anders) kostet im Netz zwischen 6 (USA Händler, ich habs um 7,30 gekauft) und 20 Euro (Europa, zu teuer).
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English Review

The SideHawg is a small fixed blade made by Columbia River Knives and Tools.
CRKT is well respected for being a manufacturer of good quality budget knives. OK, there are some more expensive higher class blades by CRKT, but most products are great value budget tools.
The SideHawg is a chisel-ground neckknife. It has no sheath, but a Kydex blade where the knife is clipped on. It can be worn around the neck, in your pocket or attached to a bag or other gear using the included carabiner.

So far the knife is quite nice, but there can be no light without shadows. The blade steel is lousy - and so is the edge retention. It will not keep an edge, so it turns out to be quite useless for EDC duty. It´s cheap, around 10 bucks, so maybe it can be OK to some users, but I will not recommend it for normal EDC users - there are much better value fixed blades out there. If you are interested in a good cheap EDC neckknife, get a Dogfish by CRKT.

Donnerstag, 8. Oktober 2009

Victorinox CyberTool

English Review can be found under the German version.

Das Cybertool ist ein Taschenwerkzeug aus dem Hause Victorinox. Auf den ersten Blick ist es ein klassisches Schweizermesser, bei näherem Hinsehen offenbart es aber das Gimmick.
Victorinox stattet die
Cybertool Reihe mit einem Bithalter und Bits für die gängigen PC und IT Geräte aus. Die wären Pozidrive #0 + #1, Schlitz 2mm, Kreuzschlitz #2, Sechskant 4mm, Torx #8, Torx #10, Torx #15. Kurz: Ein Bitsammelsurium auf kleinem Raum

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Neben den Bits hat das Tool auch eine kleine, aber starke Zange. Als Hülsenpresse und für kleinere Arbeiten (Reparaturen am Gestänge!) ideal.

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Außerdem:
Klinge groß
Klinge klein
Korkenzieher
Brillenschraubendreher (in den Korkenzieher geschraubt)
Dosenöffner
Flaschenöffner
Schlitzschraubendreher
Ahle
Schere
Ring
Haken
und als Gimmicks

Pinzette, Zahnstocher und GASDRUCKMINE (Fisher Prinzip) der Kuli also immer dabei!

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Ihr seht, da ist alles dabei was man auf Tour braucht. Der Stift für die Postkarte, das Jausenmesser, die Splitterpinzette, und die Öffner für Allerlei Nahrung, fest und Flüssig. Dazu Werkzeug um die Ausrüstung zu reparieren, was will man mehr?

Das alles im roten Gewand, im durchsichtigen Techno-Style. Und in gewohnt guter Victorinoxqualität. Da passt alles, und die Garantie ist wie immer perfekt und deckt fast alles ab.
So viel Funktion braucht Platz, und daher ist das Tool leider sehr breit. Es liegt dennoch ganz OK in der Hand, nur eben nicht so gut wie die schmaleren Vics.

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Mit 160 Gramm ist das Vic recht schwer, aber eben mehr Multitool als Messer. Die ZAnge ist echt stabil und lässt echte Arbeiten zu (die größere Zange am Leatherman Skeletool wirkt weniger stabil), die Klingen sind bekannt gut und sauscharf (wenig schnitthaltig, aber einfach zu schärfen wie gewohnt), die anderen Werkzeuge funktionieren einfach. In Summe ein TOP Tool für viele Fälle, und eine deutliche!!! Verbesseung zum Skeletool als EDC Tool! Klarer Kauftipp!


ENGLISH REVIEW:

The Cybertool ist designed for IT professionals. It has the most often used tools for opening computers and electronics. The Cybertool is Swiss-made by Victorinox.

It features:

pliers
large blade
small blae
corkscrew (small screwed in screwdriver)
can opener
bottle opener
flathead screwdriver
awl
scissors
ring
multi purpose hook
tweezers
toothpick
pressurized pen
pin (hidden under the corkscrew)

and, as mentioned, a bit driver and a set of bits: Pozidrive #0 + #1, flathead 2mm, Philips #2, Inbus 4mm, Torx #8, Torx #10, Torx #15 - so everything that is needed for IT tasks.

All these tools make the CT quite fat and heavy, so it is not the perfect EDC for light carry. But it is a great gadget and hard user for wireheads and IT professionals.

Samstag, 3. Oktober 2009

Byrd Raven

An English summary can be found under the German review.

Hier kommt mal wieder ein Folder Review, diesmal zum Raven von Spydercos Tochterfirma
Byrd.

Wie alle
Byrd ist auch das Raven aus chinesischer Produktion - was sich in letzter Zeit allerdings immer öfter als gute Wahl herausstellt. Die Markenmesser made in China haben längst zu EU oder USA Fertigung aufgeschlossen.

Techn. Daten:
Gewicht: 122g
Klinge 89mm
Schneide: 73mm
Gesamtlänge: 200/111mm (offen/geschlossen)

Das
Byrd ist in vielerlei Hinsicht bemerkenswert.
Zunächst sind die Griff aus hartanodisiertem Alu - was selbst bei wesentlich teureren Messern selten ist. Zudem sind die Griffe als stilisierte Feder (klar,
Byrd) texturiert und dadurch auch mit nassen Händen recht griffig. Die Großen Griffe geben ein sicheres Gefühl, die Fingermulde am Übergang zur Klinge ist sicher geriffelt, und dient als Handschutz. Die Daumenrampe mit Riffelung erhöht die Sicherheit und Führigkeit noch weiter. Ergonomie also Top!

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Das Messer hat einen Taschenclip, der in 2 Positionen (Tip Up - Tip down für Rechtshänder) montierbar ist. Es ist durchgehend verschraubt, wodurch es bei Bedarf zerlegbar ist, wodurch aber auch die Klingenachse einstellbar, und so der Klingengang regulierbar ist. Die Klinge läuft sehr weich, selbst beidseiteige Washer fehlen nicht.

Zur Klinge: Leider ist der Rabe frisch aus der - sehr schönen - Schachtel nicht superscharf. Gut, er rasiert leidlich, aber bei weitem nicht so gut wie von Spyderco (und anderen
Byrd) gewohnt. Daher habe ich ihn sofort geschliffen, und das ist ein Vergnügen. Der verwendete 8CR13MOV ist sehr gut schärfbar und wird böse scharf. Die Schnitthaltigkeit ist mittelmäßig, die rostresistenz sehr gut. In Summe ein brauchbarer EDC Stahl, aber nicht Top.

Zur Praxis: Der Rabe sitzt tief in der Tasche, stört dort aber trotz seiner Größe nie. Das Messer ist allen EDC Aufgaben gewachsen, und schlägt sich tapfer durch den urbanen Alltag. Auch draußen ist das Messer ein braver Begleiter, die normalen, feinen und nach einem vernünftigen Schliff auch die sehr feinen Arbeiten erledigt es zuverlässig. Der Benutzer darf auf einen Linerlock vertrauen, der sich in ersten Tests als haltbar und sicher erweist. Der Liner steht sauber im vorderen Drittel und hält sicher.

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Fazit: Mit dem Raven liefert
Byrd ein Messer ab, das sich nicht vor teurerer Konkurrenz verstecken muss. Alugriff, Linerlock und brauchbare Klinge machen das Messer zum zuverlässigen und optisch netten Begleiter im City Alltag und im Outdoorbereich. Für die in Deutschland verlangen ca.30 Euro ein sehr gutes Messer! Leider wird die Aluversion nicht mehr produziert, das neue Raven hat G10 Griffe - ein noch schönere, aber teurere Wahl.

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Das
Byrd Raven ist optional auch mit schwarzer Klinge und/oder Teilwelle zu haben.


English summary:

The Raven is a folding knife out of Spydercos
Byrd line.
Like all Byrds the Raven is made in China, but fit and finish are up to US or EU standards. The knife does not look or feel cheap.

The knife has a textured anodized aluminium handle that is textured for improved grip. Being a
Byrd, the texture looks like a feather. Nice! Liners, and linerlock are made of steel to improve stability. This version is discontinued, but there is an even nicer G10 version available now.

It has a pocketclip that can be used in 2 positions - but for right-handers only. Being a Lefty I´d prefer more carry opitions.

The blade is made of Chinese 8Cr13MoV. It´s easy to sharpen, keeps an average edge and gets quite sharp (even if it was not razor sharp of box).
EDC tasks are not a problem, the Raven makes a good EDC and outdoor folder. It sits deep in your pocket, and is large enough to handle harder tasks. Still, it is small enough to be carried discreetly in your pocket without adding to much bulk. The Raven is the knife for everyone who wants an affordable EDC workhorse.

Resumee: Good and cheap EDC knife. Remarkable quality for the money!