Dienstag, 30. Juni 2009

Apple iPhone 3G

Handys sind aus der heutigen Zeit nicht mehr wegzudenken. Die Geräte sind längst mehr als reine Telefone, sie sind Musikplayer, Kalender, Kameras, Spielkonsolen und Internetendgeräte.

Eines der besten Geräte auf dem Markt ist Apples iPhone, mittlerweile als Modell 3Gs in der dritten Generation. Kein Telefon zuvor hat den Markt derart verändert und die Konkurrenz alt aussehen lassen. Auch wenn andere Hersteller mittlerweile konkurrenzfähige Lösungen anbieten, das iPhone bleibt die Nummer 1 unter den Lifestyle Smartphones.

Warum? Wegen der Touchscreenbedienung, dem einfachen Interface oder dem netten Design?
Ich denke der Erfolg des iPhone begründet sich aus 3 Faktoren.

1: Echt brauchbares Internet unterwegs
2: Software um kleines Geld oder gar kostenlos - für fast jede Anwendung
3: iPod - der beliebteste Musikplayer in seiner besten Form.

Die Software allein wäre für mich schon Kaufargument. Ich habe meine Termine am iPhone, mein Tankbuch, Spiele, den Client für diesen Blog, Taschenrechner mit wissenschaftlichen Funktionen, Notizblock und Browser.

Ja, dieser Eintrag heute ist Lobhudelei, doch kein Licht ohne Schatten. Das ach so kratzfeste Multitouch Display zerkratzt nach einiger Zeit wie blöde. Ich erkläre mir das damit, dass die gehärtete Schicht mit der Zeit abgerieben wird, wenn man das Telefon einfach so in der Tasche trägt. Kann auch völliger Unsinn sein, Tatsache ist aber das Ding zerkratzt.
Und der Akku hält, bei Nutzung einiger Funktionen, nicht grade lange, jeden Tag laden ist durchaus sinnvoll.

Davon abgesehen möchte ich mein iPhone nicht missen, ich denke die 4 Generation wird wieder bei mir landen ;)

Sonntag, 21. Juni 2009

Chopstick Set



Wenn man so wie ich ab und an dienstlich oder privat den ganzen Tag unterwegs ist aber keine Zeit oder Lust hat ein Restaurant zu besuchen, dann bieten Supermärkte heutzutage dankenswerter Weise eine Menge Auswahl. Vom Sandwich bis zum Fertiggericht ist die Angebotspalette breit gefächert. Dazu gibt es dann diese unsäglichen Plastikgabeln oder Löffel die man um wenige Cent dazu erwerben kann, oft nett im Set mit einer Papierserviette - Geldverschwendung und Umweltsünde, denn es geht auch einfacher ;)

Um wenige Euro (ab ca 2,50.-) gibt es bei Dealextreme.com oder Kaidomain Bestecksets für unterwegs. Ich habe mich zuletzt für ein Set aus zwei Edelstahlessstäbchen die mittels Gewinde zur einfacheren Aufbewahrung teilbar sind, sowie Gabel und Löffel entschieden.
Die Chopsticks sind gut gemacht, die Gewinde leichtgängig und das ganze hygienisch einwandfrei. Top! Wer gern asiatisch isst, der wirrd damit auch im Restaurant glücklicher als mit den Holzdingern.
Die Gabel und der Löffel sind Dessertbesteck, also klein. Für den Salat unterwegs oder den Kaffee/Joghurt/Pudding absolut OK. Das Material ist sehr dünn, billiges Stahlblech eben. Aber immer noch besser als Plastik. Das Muster hätten sich die Chinesen dennoch sparen können.
Das ganze kommt in einem Plastiketui wie man es von den billigen Lesehilfen kennt. Nicht grade edel, aber stabil und Platzeffizient. Als EDC in der Tasche oder Reisebesteck im Handschuhfach eine klare Empfehlung!


Montag, 15. Juni 2009

Fällkniven U2



In der Welt der EDC Messer gibt es einige wenige Modelle die aus der Masse herausstechen. Messer die in Fachkreisen fast einhellig als einfach gut akzeptiert werden, und die kaum polarisieren. Kurz: Einfach TOP Messer.

Eines dieser Messer ist das Fällkniven U2. Simpler Aufbau, gute Klinge, stabiler Lock - mehr braucht kein Messer eigentlich. Das U2 hat einen Griff aus glasfaserverstärktem Kuststoff ohne Stahlliner. In diesem Griff steckt eine Klinge aus extrem schnitthaltigen SGPS. Das Kürzel SGPS steht für "Super Gold Poweder Steel" und meint einen pulvermetallurgisch hergestellten Stahl aus Japan, der sehr hart und schnitthaltig ist, und dabei sehr scharf wird. Nebenbei ist er auch sehr rostbeständig. Wo viel Licht da auch Schatten: Schleifen sollte man können, den wird SGPS mal stumpf, dann dauert das Schärfen ewig. Also scharf halten!

Tut man das, dann hat man einen rechtlich in den meisten Ländern unbedenklichen EDC Folder. Das U2 ist nicht (oder besser: Nur für geübte Anwender) einhändig bedienbar, wodurch es keinen Einschränkungen durch das deutsche Waffenrecht unterliegt. Der Backlock verriegelt stabil und sehr sicher, die Klinge steht spielfrei. Die Klingenlänge ist mit64mm Länge für die meisten Alltagsaufgaben ausreichend, mit 42g! ist das Messer dazu sehr leicht.

Fazit: Das U2 ist ein fast perfektes Alltagsmesser. Klarer Kauftipp!

Freitag, 12. Juni 2009

RA Clicky

GASTREVIEW mit freundlicher Genehmigung von cugar - Bilder und Text sind sein Werk. Danke cugar!



Hallo,

ich möchte euch eine Lampe vorstellen, deren Geschichte lange zurück reicht, und die ihren Anfang ca 1999 in einer Stirnlampe hatte.
Die Ra
Clicky ist das Nachfolgemodel der HDS EDC (2004/2005), beide entwickelt von Henry Schneiker, der zuvor schon für die Arc 4 (2003)von Arc Flashlights verantwortlich war.

Zwischenzeitlich hat HDS auch die EDC Serie für Novatac entwickelt.
Die
Clicky stellt somit den aktuellsten Stand der Lampen von Henry Schneiker dar.
Henry stromert in seiner Freizeit durch die Höhlen und Canyons von Arizona, was ihn auch auf die Idee gebracht hat eine Lampe selbst zu bauen.

Nun aber zu den Fakten der Lampe,

die
Clicky ist eine kleine LED Lampe mit Klickschalter am Ende, was der Name ja schon vermuten lässt. Gefertigt aus Aluminium, mit einem Ring aus Rostfreiem Stahl der die Linse hält und vor Stößen oder Stürzen schützt.

Das Aluminium ist mit einer HA III Anodisierung versehen.
Der Durchmesser liegt bei 25mm, lang ist die Lampe ca. 98mm, die Versionen mit versenktem Schalter sind einige mm kürzer.
Betrieben werden kann die
Clicky mit CR123 Primärzellen oder 3,7V Lithium Akkus.
Als besonderheit zu anderen Herstellern weist die
Clicky auch mit Akkus gute Laufzeiten auf. Was sicher auch daran liegt das die Lampe erkennt ob nun eine Batterie mit 3V oder ein Akku mit 3,7V eingelegt ist, und im Falle eines Akkus ebenfalls selbsttätig den Tiefentladeschutz aktiviert.
Die Lampen werden alle auf die vom Hersteller benannte Lumenleistung kalibriert. Weshalb es auch Schwankungen in der Laufzeit gibt, die Minimum Angaben werden aber immer gehalten, meist sogar übertroffen.
Im Falle meiner Lampe der
Clicky EDC Tactical wären das 85 Lumen für Minimum 1 Std. bei einer Maximal Leistung von 120 Lumen.
Klingt nicht so berauschend wie die Angaben anderer Hersteller, aber wie auch Surefire gibt HDS/Ra die Lumen ehr Konservativ an, und bezieht sich immer auf den realen Output nicht die errechnete Leistung am Emitter.
Das Bedienkonzept ist meiner Meinung nach das beste was zur zeit erhältlich ist, weil der Schalter am Ende eigentlich kein Schalter sondern ein Taster ist. Das ermöglicht es ähnlich wie beim klicken einer Maustaste durch die 4 Möglichen Leuchtstufen zu surfen.
Einmal kurz klicken und die Lampe geht im Primär Modus (42 Lumen) an, ein Doppelklick wechselt in den Sekundär Modus (15 Lumen) ein dreifach Klick in den Low Modus (0,3 Lumen).
Drückt man nun den Taster und hält ihn gedrückt, geht die Lampe auf Maximum, solange man den Taster gedrückt hält. Oder die
Clicky wird mit einen schnellen Klick gefolgt von einen gedrückt halten für länger als 0,3 sek. dauerhaft auf Maximum gesetzt.
Bei Freigeschaltetem Burstmodus sind das im meinem Fall die schon erwähnten 120 Lumen, nach ca. 10 Sek. schaltet die Lampe auf 85 Lumen herunter. Das geschied um die LED vor Überhitzung zu schützen, und hohen Stromverbrauch zu begrenzen.

Neben der in meiner Lampe verbauten Osram Golden Dragon Led gibt es auch die Möglichkeit eine SSC P4 zu bekommen.
Der Beam der Osram hat einen helleren Spot, und leuchtet ca 20% weiter als die SSC P4. Deren Beam gleichmässiger ist.

Im gegensatz zu anderen Lampen lassen sich die verschiedenen Stufen direkt anwählen.
3x klicken führt aus allen Stufen immer zu Low, das gilt auch für die anderen Stufen und für Maximum. Von Low aus den Taster drücken und halten und man hat 120 Lumen, den Finger wieder wegnehmen und man ist wieder bei Low.
Alle 4 Stufen sind Programmierbar wie mann es möchte, aus Low kann High werden, aus Primär bei Bedarf auch Stobe oder SOS als Beispiel.

Zu den 4 Leuchtstufen kommen noch weitere Gimmicks die man im Optionsmenü aktiveren kann.

Es ist möglich das sich die Lampe den zuletzt genutzten Modus merkt, und wieder in diesem angeht, was ich persönlich aber nicht mag.

Der Schalter/Taster kann gegen unbeabsichtigtes schalten geschützt werden. Dann muss erst 3 mal geklickt werden um den Schalter „scharf“ zu machen.

Ein automatisches Abschalten nach 10 min kann aktiviert werden, nutze ich bei meiner auf der Arbeit, da ich die Lampe ab und an mal vergesse auszumachen.

Ein leichtes Blitzen alle 3 Sekunden wird als Locator Flash bezeichnet. Verliert man die Lampe und diese Option ist aktiv lässt sich die Lampe zumindest nachts leichter finden.
Ein Laufzeittest des Locator Flash mit einer HDS EDC läuft schon 3 Jahre. Das wirkt sich also nicht wesentlich auf die Nutzung aus.

Das Klicken hört sich ev. kompliziert an, was es aber nicht ist. Jeder der eine Computer Maus bedienen kann bekommt das hin.

Gibt es auch was zu meckern? Ja, gibt es. Zum einen ist es der Clip, der ist im orginal Monströs, der den ihr auf den Bildern sehr ist von mir geändert worden. Das Orginal ist dafür Mole Kompatibel und geht über 2 Mole Webbings, und hält dort auch sicher. Trotzdem ist er für EDC untauglich.

Der 2te Kritikpunkt betrifft die Anodiesierung, diese hat Fehlstellen in den Tälern der Rändelierung. Das ist bekannt, aber noch keine Lösung gefunden. Die Funktion ist nicht betroffen, es ist ein Optischer Mangel.

Mehr Infos, zu den Modelen gibt es beim Hersteller
ralights dot com
Mittlerweile können LED´s und Bezelringe als "Customorder" bestellt werden wie es gefällt, und man ist nicht mehr an die
Executive oder Tactial Modele gebunden.

Ich bin kein Genie was schreiben angeht, bitte seht mir Fehler nach. Ich denke man kann es lesen.

Wer noch fragen hat, meldet sich einfach.

Grüsse, Alex

Die Lampe aufgeschraubt, hier sieht man im Tubus auch einen Draht in der Wandung, dieser ist für die Funktion des Tasters, und ist neben dem + und - Pfaden der dritte Pfad.



Sonntag, 7. Juni 2009

SanDisk Micro SD Reader


In Zeiten der digitalen Gerätevielfalt sind wir immer mehr mit Speichermedien konfrontiert. Vom Handy bus zur Kamera und letztlich dem PC speichert alles irgendwo Daten. Neben USB Sticks sind SD Karten die beliebtesten Medien, und die werden immer kleiner. Nach SD und Mini SD hat sich nun Micro SD (HC) etabliert, und leistet mir in Kamera und einem der Handys gute Dienste. 
Wenn man nun nicht immer ein Datenkabel für jedes Gerät mitnehmen will, dann sollte man als Transfermittel zu einem Cardreader greifen. SanDisk, Hersteller hochwertiger Speichermedien, bietet neben den Karten auch passende Reader an. Der hier gezeigte Reader kostet im Bundle mit einer 4 GB Micro SD Karte keine 15 Euro. Die Karte wird in den Reader gesteckt, hält da bombenfest und lässt schnellen Datentransfer zu. Karten ohne Reader sind billiger, und machen das Gerät zudem zum USB Stick-Ersatz. Eine Karte kann im Reader verbleiben und als Mini USB Stick dienen. 
Kauftipp!

Opinel




Ich bin ja an sich eher ein Fan der modernen Klappmesser, aber auch in meiner Sammlung finden sich ein paar der unumgänglichen klassischen Opinel. Einfache Klappmesser mit Holzgriff und primitiver aber effektiver 
Drehringverriegelung und dünnen Klingen. Die Opinel gibt es in rostend und rostfrei, in beiden Varianten sind sie sehr einfach schärfbar, dank Flachschliff und weichem Stahl. Zudem werden sie sehr scharf, halten die Schärfe aber nicht sonderlich lange. Opinel gibt es von der Schlüsselringvariante bis hin zum Riesen-Dekomesser. Auf dem Bild seht ihr ein Nummer 6 in Olive und eine lackierte Nummer 8 Sonderedition. 

Neben der klassichen Opinelform gibt es heute auch elegantere schmale Opinel, Hippen, Pilzmesser, eine Klappsäge und eine Version mit Korkenzieher. Allen gemeinsam ist der recht günstige Preis.

Fazit: Opinel sind einfache aber brauchbare Messer für Freunde des schlichten Designs. Ich selber trage sie fast nie.