Sonntag, 15. April 2012

Reviews coming

 Liebe Leute,

meine EDC Kiste füllt sich wieder, es kommen neue Reviews auf Euch zu. In der nächsten Zeit werde ich hier Einiges vorstellen:

Am "Spaß" Sektor ist ein iPod nano der aktuellen Generation zu vermelden, und ich werde ihn auf seine Eignung als Uhr testen.

Das Nokia Lumia 800 hat seine Testzeit überstanden, es wird Zeit für ein Zwischenfazit.

Leathermans "Billig" Tool Wingman darf seine EDC Qualitäten beweisen.

Victorinox Bantam stellt sich als leichtes EDC vor.

Gerbers neues Dime stellt sich dem Keychain-Tool Test.

Panasonics Lumix FS16 begleitet mich als EDC Kamera wo die PEN zu schwer ist.

Man darf also gespannt sein, ich mache Fotos und dann beginnt die Schreiberei ;)

Donnerstag, 16. Februar 2012

SOG PowerLock EOD S61

Komplizierter Namen für ein Tool. Dennoch, SOG baut großartige Tools, die den Vergleich mit Leatherman und Victorinox nicht zu scheuen brauchen, im Gegenteil. Das Powerlock EOD ist, wie es der Namen andeutet, ein Tool für Kampfmittelräumer. EOD, das steht füExplosive Ordnance Disposal, also die Kampfmittelräumer der US Armee. Kann ein so spezielles Tool auch im Alltag überzeugen?


Nun, zunächst merkt man nichts von der speziellen Ausstattung des Tools. Das SOG hat eine sehr große, Getriebeübersetzte Zange, die extrem festes Anpacken mit wenig Kraftaufwand ermöglicht. Die Zange öffnet sehr weit, und lässt sich einhändig öffnen. 


In der einen Hälfte des Griffes verbergen sich ein sehr scharfes, gut brauchbares Messer, eine ausreichend große und scharfe Schere, ein Flaschenöffner mit Schraubendreher und ein Adapter, an dem sich ein mitgelieferter Halter für Standardbits befestigen lässt. Die andere Seite verbirgt eine kurze Holzsäge, einen breiten Schraubendreher/Schaber, einen vollwertigen Kreuzschraubendreher, einen Dosenöffner und eine Holz/Metallfeile mit Sägekante sowie eine Ahle. 


Was hat das nun mit Kampfmitteln zu tun? Nun, unterhalb der Zange ist eine Presse für Zündhülsen angebracht, die man im Umgang mit Plastiksprengstoff brauchen würde. Braucht im Alltag kein Mensch, und um ehrlich zu sein, ich musste das Googlen. Aber OK, es ist vorhanden. 


Vergessen wir den EOD Unsinn also getrost, und reden wir über das Tool. Die Zange ist, wie erwähnt, erstklassig. Ich hatte noch kein Tool mit besserer Zange in der Hand. Man kann über Vieles diskutieren, aber das SOG System mit der Getriebeunterstptzung ist genial. 
Die anderen Werkzeuge sitzen auf der Griffinnenseite, was das Tool etwas fummelnder macht als so manches Konkurrenzprodukt. Die vorhandenen Werkzeuge entschädigen dafür voll und ganz, sie alle sind gut durchdacht,sehr funktionell und qualitativ einwandfrei. Das SOG ist zudem sehr rostresistent, dagegen sehen manche anderen Hersteller alt aus. 


Der Dosenöffner sieht dem von Victorinox sehr ähnlich, und funktioniert exakt gleich, somit auch gleich gut. Die Ahle ist gut geschärft und schön spitz, da kenne ich viele Schlechtere aber kaum Bessere. Die Säge ist kurz, leider, aber sehr scharf. Die anderen Werkzeuge überzeugen ebenfalls. Alle Tools verriegeln mittels Piano Lock, also so wie das Swiss Tool zB auch. Fein. 


Das Tool kommt mit gut gemachter Lederscheide, die eine extra Halterung für den Bithalter hat. Praktisch, denn mit Standardbits kann man das Tool nach eigenem Bedarf anpassen. Wem das nicht reicht, der kann auch einzelne Tools nachkaufen, und austauschen. SOG bietet zB Wellenschliffklingen, Gurtschneider, usw als Zubehör an, sollte man eines der Standardwerkzeuge zerstören, so kann man einfach Ersatz beschaffen, das SOG ist somit quasi der Baukasten unter den Tools. 






Leider hat so viel Kundenfreundlichkeit und Innovation seinen Preis, das SOG kostet regulär hierzulande an die 100 Euro. Das wäre es locker wert, aber dankenswerterweise wird es oft auch wesentlich billiger Angeboten, mit etwas Geduld kann man es in der 50.- Euro Liga finden. 


SOG gewährt eine lebenslange Garantie auf Material- und Produktionsfehler. 

Donnerstag, 26. Januar 2012

Wenger EvoGrip 18

Wenger. Es scheint als würde aus dem kleinen Bruder von Victorinox langsam aber sicher eine meiner Lieblingsmarken werden. Grund dafür sind die innovativen Ideen, mit denen sich Wenger positiv von Victorinox, aber auch von der restlichen Konkurrenz abhebt.

Heute stelle ich hier das Wenger EvoGrip 18 vor. Ein "klassisches" Schweizer Messer, mit etwas anderen Griffschalen. Gleich vorweg: Die Griffschalen sind eines der Details, die das Messer empfehlenswert machen. Zwar mag das gelbe Plastik nicht jedem gefallen, doch die "ergonomisch" geformten Griffschalen mit der stabilen und rutschsicheren Gummiauflage lassen das Messer gut in der Hand liegen, und vermitteln ein sehr sicheres Griffgefühl.

Das Messer ist geschlossen 8,5cm lang, und wiegt 90g. Damit ist es sowohl was die Größe, als auch was das Gewicht angeht ein angenehmer Alltagsbegleiter. Die Klinge mit ihren 6,5cm Länge ist für Alltagsaufgaben gut geeignet, und kommt sehr scharf aus der Verpackung. Die Schnitthaltigkeit ist - wie bei allen Schweizer Messern - nur durchschnittlich, aber dafür ist das Messer einfach nachzuschärfen.

Neben der Klinge sind an Bord:

- Eine gute, scharfe Holzsäge
- Eine Schere mit partiellem Wellenschliff - das unterscheidet sie von den Victorinox Scheren, und verbessert die Schnitthaltigkeit
- ein Dosenöffner. Auch hier unterscheidet sich Wenger von Victorinox, das Design funktioniert aber ebenso gut wie das der Konkurrenz.
- ein Flaschenöffner mit Schlitzschraubendreher und Kabelbieger.
- ein Nagelreiniger mit -feile
- eine Ahle
- ein Kreuzschraubendreher
sowie Pinzette und Zahnstocher. Schade dass Wenger nicht - wie Victorinox - auch eine versteckte Nadel verbaut. Doch auch ohne die Nadel ist die Werkzeugauswahl gut durchdacht, und für den Alltag ebenso geeignet wie für den Campingtrip.

Alle Werkzeuge sind gut designt und verarbeitet, nichts wackelt oder hat Spiel. Die Verarbeitungsqualität ist in Summe sehr hoch und überzeugt auf der ganzen Linie.

Wo viel Licht ist, da muss auch Schatten sein: Wenger lässt sich seine Innovationen gut bezahlen. So kostet das Wenger Evogrip 18 im Handel ca 40 Euro. Das Victorinox Huntsman (sehr ähnlich, aber mit kleiner Klinge statt der Nagelfeile und Korkenzieher statt Kreuzschraubendreher, Haken als Extratool) kostet die Hälfte. Selbst das Swiss Champ, mit all diesen und noch viel mehr Tools ist nicht teurer als das Wenger.










Schade, denn damit ist das Wenger nur ein Tipp für jene Benutzer, die den Mehrwert der besseren Griffschalen mit 20Euro bezahlen wollen. Alle anderen Käufer sind - was das Preis/Leistungsverhältnis angeht - mit einem Angebot von Victorinox wohl besser bedient.

Sonntag, 1. Januar 2012

Gerber Curve

I promised you two reviews today, so here is number two.

I got a new keychain tool, the Curve made by Gerber. Gerber, once a respected knife maker, is now a brand of Fiskars. Still, the Gerber brand is still in use, and known for knives and tools.

The Curve is one of Gerbers smallest tools, and quite different from other keychain tools I reviewed earlier.  While most other keychain tools are built around pliers or scissors, the Curve is more like a Swiss Army knife, reduced to very few tools.

First, there is a tiny blade. Gerber does not give information on the steel used (I guess it is 420), but it comes very sharp out of the box and keeps a decent edge for quite a while. Still, it is no high quality steel, for edge retention could be much better, but at least it is easy to resharpen when needed. You won´t believe it, but even if the blade is made to be opened with two hands, it is possible to use it one handed. Like all other tools, the blade locks in place when opened.

Second, there is a set of three screwdrivers. Two of them are flat headed, the third is kind of a Philips head, but very flat. It does not work was good as a normal Philips head screwdriver, but it is OK for light tasks you might want to perform with a keychain tool. On the Philips, there is a nail file. Quite coarse and much worse than the nail files on keychain tools by Victorinox, but it works.

The last tool is a bottle opener, integrated it the knifes carabiner. The bottle opener works great, and the carabiner does the job. Nothing special, but OK.

And that´s it. The Curve is a very limited tool, but if you are looking for some easy to carry screwdrivers and a blade, it might be the right tool for you. In fact, I like it and carry it on my keychain, so it replaced my Style CS by Leatherman which is part of my First Aid Kit now. The Gerber is smaller, lightweight and it looks good on a keychain. And, best of all, it is cheap. A Gerber Curve can be found around 10 Bucks on the Internet.

Deutsche Version




Ich stelle hier mal wieder ein Tool für den Schlüsselbund vor, diesmal das Curve von der Fiskars-Tochtermarke Gerber. Das Curve unterscheidet sich von vielen anderen kleinen Tools schon alleine dadurch, dass man auf Schere oder Zange völlig verzichtet. Statt dessen ist das Tool mit einer kleinen, aber scharfen und mit etwas Übung einhändig bedienbaren, Klinge aus mir unbekanntem Stahl ausgestattet. Die Klinge kommt schön scharf aus der Verpackung, und hält die Schärfe akzeptabel. Klar, Highttechstahl wurde nicht verwendet, aber dafür ist die Klinge bei Bedarf einfach zu schärfen.

Neben der Klinge sind nur drei Schraubendreher verbaut, von denen zwei flach sind, und der Dritte einen Kreuzschraubendreher andeutet. Allerdings ist auch der Kreuzschraubendreher eher flach, weshalb er nur für leichte Aufgaben taugt - was egal ist, da es immerhin ein Schlüsselringtool ist. Auf dem Schraubendreher sind beidseitig Rillen eingearbeitet, die als Nagelfeile dienen sollen. Gut ist was Anderes, aber für den Notfall reicht es.

Abgerundet wird das Paket durch einen Karabiner mit integriertem Flaschenöffner. Beides funktioniert gut, und ist praxistauglich.

In Summe ist das Gerber Curve ein durchaus brauchbares Tool. Klein, leicht, und mit rund 15 Euro (und nur der Hälfte in den USA) durchaus preiswert. Wer eher eine Klinge und Schraubendreher als eine Schere braucht, der wird mit dem Curve sicher zufrieden sein.

HTC Trophy 7

Die deutsche Version befindet sich unter der Englischen

I mentioned it some month ago: After my iOS, Symbian and Android adventures I tried a Windows Phone 7 cell, the HTC Trophy7.

I like smartphones, because I like to have as many functions built into a tool as possible, and modern smartphones with all the apps available are nothing but perfect multitools. But the best smartphone is worth nothing, if it does not do the basics right. What I want in a cell is good voice transmission, an easy to use, fast browser and an easy to use interface. The device has to be solid, not too expensive and reliable. So let´s start with why I got rid of all the other phones before:

I loved my iPhone. I still think iOS is a great OS, and as long as all the alternatives out there are as they are now I will keep using an iPad. Apple makes fantastic products. No complaints on the OS, but...
The iPhone 4 (and 4s) just does not feel right in my hands. I do not like the form, not because of the design, but because of the flat back. The iPhone One to 3GS felt great, the newer devices do not. I could live with that, if they were less expensive, but I do not see the point of using an uncomfortable phone that is more expensive than most alternatives. OK, if I did not have an iPad, I might have gotten a 4s just to have iOS. But for I have iOS on my iPad I opened my mind for alternatives.

First I got an Android phone. OMG, I just hated it. Android might be a close copy of the iOS interface, but the usability sucks IMO. Yes, it is open source, which means I can have more apps and flash. But it also means I can get more malware and viruses, and if I wanted more than just the standard marketplace stuff, I had to search the net for newer OS versions, I had to make changes in the system, I had to get other ROM... Dudes, I could do all of that stuff, I´m kind of a nerd and know how to use my devices. I just do not want all of this in a phone. So, my choices on Android were to use the phone as I got it OOB, or to customize it and make it less secure. No, thanks. A chance for Symbian.

Nokia makes great phones, but after my experiences with iOS and Android I could not get used to the dated UI of my C6-00. It is a good phone, but I wanted a more modern OS. So, time for WP7.

After this way too long explanation, here are my experiences with the HTC Trophy 7.
Right out of the box, I got a nice, modern smartphone with a very unique looking OS. While Android and iOS seem to be twins, WP7 is definitely different. While other devices use colorful icons, Microsoft decided to go for "tiles", most of them sharing the same color. Most of these "live tiles" change their look every few seconds, to inform the user about updates.

WP7 is an OS for social networks. Just a few settings, and you are connected to Facebook, Live.com, Twitter, ... The phone is connected to these sites permanently, so if one of your friends comments on one of your posts, your "Me" tile changes to keep you informed. You can even attach some of your contacts to the main page, and see all status updates in real time. Some may be annoyed by the "living" tiles, but once I got used to the new interface, I started liking it. In fact it is quite nice to get your information without opening a Facebook app, or something like that.

Not only contacts can be attached to the main screen, but there are other live tiles too. A calendar, weather report, messages and email, ... WP7 keeps you up to date. Nice. One great feature is, that you can send Facebook chat messages over to normal message interface, so you can combine chat and messaging in one thread.

Sure, there are normal apps too. You can download them from the MS Marketplace, and yes, the marketplace is just as restricted as Apples Appstore. No problem for me, but open source fans will not like it for that reason. The marketplace has all the apps I wanted so far, and is growing very fast.

Usability: Live Tiles are nice, but what about settings? Well, WP7 is VERY easy to use. Microsoft says the OS was designed to make it as user friendly as possible, and they did well. Settings are easy to make and easy to find.

Browser: WP7 comes with a mobile version of IE. I have to say, I do not see any differences to Apples Safari on iOS devices when it comes to surfing. Both browser use the same multitouch interface, so if you are used to iOS multitouch gestures, you can use them on WP7 too. In fact, it almost seems as if MS and Apple cooperated on the devices. Not only that there are no copyright claims I know of (and you might know that Apple sues most Android phone manufacturers), but I was able to download a little tool from Apples Appstore to sync my WP7 device with iTunes, iPhoto etc on my Mac. While Windows users need Zune to sync the phone, Apple users can still use the iLife suite. Great! Back to browsing, the IE is fast and  easy to use.

Design: Well, it is no iPhone. So, to be honest, the Trophy is not as beautiful, but it is solid and feels great in my hands. There is the front with three soft buttons all WP7 phones have. There are a 3,5mm headphone jack and a power button on top of the device, a camera shutter button on the right side and a volume control on the left side. All buttons are easy to reach and are very responsive.

On the back there is a 5 megapixel camera with a LED flash that can be used as a flashlight. The battery is replaceable. Image quality is OK. I will never say that ANY phone makes good pictures, I love taking pictures and that is why I use a large sensor system camera. But, for a phone, the images are decent.

To sum it up, I like WP7 and the HTC Trophy7. In fact, I like it so much that I got my girlfriend a HTC Radar, and gave the Trophy 7 to my sister so I could get the new Nokia Lumia 800 (will be reviewed as soon as I have enough experiences to share with you). I still like iOS, but when I have a look on the price tags, I prefer WP7 for my needs.


Deutsche Version


Ich habe wirklich alles probiert. iOS, Android, Symbian und zuletzt Windows Phone 7. Warum? Weil ich Smartphones mag, sie packen viel Nutzen in kleine Geräte und sind so die Multitools unter den Telefonen. Ich begann mit einem iPhone, und mag iOS immer noch sehr. Aber da ich auch ein iPad habe gab es keinen Grund die hohen Preise der aktuellen iPhones zu bezahlen, insbesondere weil mir die Modelle iPhone 4 und 4s schlecht in der Hand liegen. Also begann ich mich nach Alternativen umzusehen, und landete bei Android.

Ich mag es nicht. Open Source schön und gut, aber im Dschungel der verschiedenen Android Versionen, der Custom Roms, der Bootloader und Co sehe ich keine stringente Linie. Schön wenn man sein Telefon personalisieren kann, aber mit der Offenheit nehmen eben auch Sicherheitslücken zu, und ein vom Hersteller ab Werk "gesichertes" Android Gerät kann nicht mehr als ein iPhone. Ich könnte mein Android Gerät personalisieren, es scheitert nicht an den technischen Fähigkeiten, ich habe nur keine LUST mich bei einem Telefon damit abzugeben. Also, Zeit für Symbian.

Das Nokia C6-00 ist gut, keine Frage. Aber das angestaubte Symbian OS fing nach ein paar Monaten an zu nerven, ich wollte wieder ein modernes OS. Da kam Windows Phone 7...

Und so kam ich zum HTC Trophy 7. Ein modernes Smartphone zum Kampfpreis, mit einem OS das nicht nach iOS Klon aussieht. Die Benutzeroberfläche ist sehr aufgeräumt, mit meist einfärbigen Kacheln hinter denen sich Mails, Telefon und Co verbergen. Die Besonderheit der Kacheln ist, dass sie sich je nach Einstellung des Benutzers verändern können. So kann man Kontakte auf der Startseite ablegen, und wird live über Statusupdates auf Facebook, Twitter und Co informiert. Die Kacheln ändern dabei ihr Aussehen, das System bewegt sich quasi. Das mag viele Benutzer irritieren, aber nach einer Weile hab ich mich daran gewöhnt und mag die Livetiles nun sehr. Auch Kalendereinträge, der Wetterbericht oder Börsenkurse werden so immer live aktualisiert. Nett.

Der Rest des OS ist aufgeräumt, man findet die Einstellungen sehr einfach, und kann alle wesentlichen Sicherheits- und Verbindungseinstellungen einfach und schnell ändern. Auch Apps gibt es bereits ausreichend, die aus dem Microsoft eigenen Marketplace mit allen Einschränkungen die man auch bei Apple bekrittelt laden kann. Egal, stört mich nicht, ich komme mit dem gewaltigen Angebot an kostenfreien wie auch kostenpflichtigen Inhalten gut aus.

Apropos Apple. Nicht nur der Marketplace erinnert an Apple, auch der Browser und das OS unterstützen die selben Multitouchgesten. Da scheint MS bei Apple Lizenzen genommen zu haben, denn im Gegensatz zu Android wird WP7 NICHT permanent geklagt. Das geht so weit, dass man als Apple User sein WP7 Telefon problemlos mit iTunes und Co syncen kann, die kleine kostenfreie App aus Apples Appstore macht es möglich. Schöne Kooperation der beiden Firmen.

Zur Hardware: Die klare Oberfläche des Telefons wird an der Front vom 3,7 Zoll Touchscreen dominiert, der am unteren Ende drei WP7 typisch Softtasten aufweist. Oben am Gerät sind eine Standard 3,5 Zoll Buchse und der Powerbutton, rechts der Kameraauslöser und links eine Lautstärkewippe sowie der Micro USB Port zum Laden und syncen. Auf der Rückseite gibt's eine 5 Megapixel Knipse mit LED Blitz, der Akku ist wechselbar. Fertig, mehr gibt's nicht zu sehen.

Die Bildqualität der Kamera ist OK. Nicht gut, das würde ich als leidenschaftlicher Fotograf mit entsprechender Kamera über kein Telefon sagen, aber OK.




Kurz: Ich mag WP7 und das HTC Trophy. So sehr, dass ich meiner Freundin zu einem HTC Radar verholfen, und meiner Schwester mein Trophy vermacht habe. Ich selber nutze seit Weihnachten das Nokia Lumia 800, als neues WP7 Flaggschiff. Wenn ich damit genug Erfahrung habe folgt das nächste Telefonreview.

HAPPY NEW YEAR

Well, I know, I  have not updated my blog in a while. Sorry. But it is 2012 now, time to restart some things. I got some nice gear in the last months, and will do reviews on them. I´ll start today with two items, and try to keep  this blog updated as often as possible. Happy new year mates!

Montag, 12. September 2011

Zebra Pens (and my thoughts on pens) - Zebra Stifte und meine Meinung zu Stiften

Please see the English review under my German version. Thank you!

Stifte. Vom Werbegeschenk bis zum zigtausend Euro Edelfüller reicht das Angebot, und trotzdem wird die Wahl des EDC Stiftes immer wieder unterschätzt. Seltsam eigentlich, denn kaum ein Gegenstand des täglichen Lebens sagt so viel über den Benutzer aus wie das Schreibgerät.

Während Messer, Lampen und Tools zwar faszinierend sind, aber eine Minderheitenangelegenheit, so ist ein Stift fast in jeder Handtasche, und den meisten Anzugtaschen, Hosentaschen oder Blaumännern zu finden. Man schreibt nun einmal, sei es eine Notiz, eine Einkaufsliste oder ein Aufsatz. Oder, banal, eine Unterschrift auf dem Kreditkartenbeleg.

Seltsamerweise findet der Stift dennoch nicht die Aufmerksamkeit die er verdient, und das trotz überwältigender Vielfalt. Vom abgenutzten Bleistift, über den Billigkuli bis zum Edelfüller reicht unsere Auswahl, und ohne jemandem zu nahe treten zu wollen, ein 0,99.- Bic in der YSL Handtasche ist stillos. Ebenso wie der Werbekuli im schönen Anzug.

Stifte haben ihren Zweck. Und ich meine nicht, dass ein Bleistift schlechter ist als ein Füller, oder der Kugelschreiber stilloser als der Gelroller. Jeder Stift hat seine Berechtigung, es kommt auf den Anlass und den Bedarf an. Arbeite ich im Großraumbüro, wo Stifte gern mal verschwinden weil jemand "Bedarf" hatte, dann ist der Billigschreiber um 20 Cent schon OK. Auf der Baustelle reicht ein Bleistift, ein Montblanc Füller im Blaumann ist unangebracht. Im Outdoorbereich werde ich eher einen - eventuell sogar mit Gasdruckmine ausgestatteten - Kuli oder einen Bleistift gegenüber dem Füller bevorzugen, schreibe ich einen Liebesbrief dann ist wohl der Füller die bessere Wahl - vorausgesetzt die Handschrift ist lesbar genug ;)

Ich persönlich habe ein Arsenal von unterschiedlichen Stiften. Zum Anzug kommt der Ganzstahlschreiber mit, in der Jeans der Ministift, am Schlüssel baumelt ein leichter Plastikkugelschreiber, in der Arbeitstasche ist ein Permanent Marker (und zwar einer in edler Optik mit gebürstetem Stahgehäuse - ich mag es nicht bei Präsentationen mit dem Billigmarker da zu stehen), und im Büro mit entsprechender Fluktuation liegen billige Allerweltskugelschreiber. Dazu kommen mechanische Bleistifte, klassische Bleistifte, Minifüller und so weiter - ich genieße die Auswahl.

Deswegen werde ich den Stiften auch in meinem Blog mehr Aufmerksamkeit widmen, keine Angst, sie werden nicht zu dominant. Über Kommentare freue ich mich immer, nur zu!

Nun genug philosophiert, kommen wir zum Gegenstand des heutigen Eintrags: Ich präsentiere meine neuen Zebras!


 Auf dem oberen Bild oben ist mein Langzeitfavorit, ein Zebra F-301. Aufmerksame Leser meines Blogs kennen den Stift, ich habe ihn Anfang 2009 schon besprochen. Auch mehr als zwei Jahre später ist der F-301 unter meinen Favoriten, und fast immer dabei. In der Arbeitstasche, immer wieder auch im Anzug, ein F-301 ist mein meistbenutzter Stift. Wobei man auch sagen muss, ich habe gut drei Dutzend von den Dingern immer wieder nachgekauft, und mein Umfeld ist mittlerweile gut mit F-301 ausgerüstet. Ich mag an dem Stift die solide Konstruktion und das Stahlgehäuse, das optisch einfach mehr her macht als die Plastikdinger. Am meisten aber die Mine, denn der F-301 erzeugt ein schönes (subjektiv) Schriftbild und neigt deutlich weniger dazu auszutrocknen als viele andere Kugelschreiber. Die Schwachstelle ist der schwarze Plastikteil vorne, da kann es schon mal sein das der Stift bricht wenn man ihn in der hinteren Tasche hat und sich darauf setzt. Wobei man das ohnehin vermeiden sollte, und ich das besser findeals die Hose wäre hin, aber der Stift heil. Den F-301 bekommt man ab rund 1,50 Euro zB bei Jetpens.com oder etwas teurer aber aus Europa bei Cultpens.com

Unter dem F-301 ist ein Zebra Mini zu sehen. Mini trifft es sehr gut, der Stift ist sehr dünn, und recht kurz. Der Vorteil des Mini ist damit klar: Er passt in jede Tasche, nimmt kaum Platz weg, ist nicht zu spüren und immer dabei. Lange Teste würde ich damit nicht schreiben, aber für die Postkarte zwischendurch, eine Unterschrift oder die Einkaufsliste reicht er allemal. Als Bonus ist der Kugelschreiber mit seinem Ganzstahlgehäuse unheimlich stabil.
Das Schriftbild ist Zebratypisch schön, der Stift kostet ab rund 3 Euro, und ist wie die F-301 wiederbefüllbar mit Ersatzminen, die es unter einem Euro gibt. Die Bezugsquellen sind die Selben wie oben, was für alle heute gezeigten Stifte gilt.

Unten am oberen Bild ist ein F-301 Kompakt. Er hat die selben Minen wie der F-301 ist aber - Nomen est Omen - kleiner. Anders als der große Bruder verfügt er über keine Klickmechanik, man zieht das Plastikteil mit der Mine aus dem Metallgehäuse und schreibt so. Da das Metallgehäuse auch auf die Rückseite des Minenteils passt kann man den Stift geöffnet zusammen stecken, und erhält einen normal großen, bequemen Kugelschreiber - ideal für Jeans oder Hosentaschen, der F-301 Compact benötigt kaum Platz.


Wesentlich edler als der F-30, der im Blister verpackt ankommt, ist der SL-F1 von Zebra verpackt. Wie zu sehen ist, kommt er in einer Geschenksbox mit Pölsterchen. Nett.
Der Stift benutzt ebenfalls Zebras F-Refill, ist also mit der selben Mine ausgestattet. Die Besonderheit ist die Mechanik. Zieht man den Stift auseinander, so wir er normal lang und gibt die Mine frei. Siehe unten.


So ausgezogen ist der Stift normal lang, und dank Vollmetallgehäuse und Metalliclackierung sehr schön in der Optik. Allerdings ist er auch recht schwer, was Geschmacksache ist. Der SL-F1 kostet rund 3 Euro, und begleitet mich oft in der Sakkotasche. 

Ohne Bild - tut mir leid - aber ebenso oft mein Begleiter, ist der F-701. Hinter der Zahl verbirgt sich die Ganzstahlvariante des F-301, mit allen Vorteilen, aber durch ein massives Stahlgehäuse robuster und schwerer. Vergisst man den in der hinteren Hosentasche und setzt sich darauf, dann ist die Hohe wohl hinüber ;)

So, das war es erst mal für heute mit Stiften. Ich hoffe ich konnte zeigen, dass höherwertige und optisch schöne Stifte für den Büro und EDC Alltag nicht teuer sein müssen, und eine Alternative zum Billigstkuli darstellen. Bitte verzeiht mir das philosophieren am Anfang, und vielleicht schreibt ihr mir sogar einen Kommentar. 

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ZEBRA PENS AND MY THOUGHTS ON PENS

Pens are everywhere, and while knives and lights - as well as multitools - are EDC items of high value, they are not carried by the majority of people. Pens are. Almost everyone uses pens in their everyday life, and a pen can be found in most purses, backpacks, suit pockets and work pant pockets. Just think of all the situations where you need a pen, to take notes, to sign something, to make a shopping list...

But while many EDC spend think a lot of money on knives and other gear, most of them seem to carry a cheap plastic pen or even giveaway pens. While this is OK in large offices where a pen might get "lost" frequently, or on a building site, I just hate it when people wear a nice suit and use a 0,20.- Dollar pen. Dudes, no offend, but you are ruining the impression.

Every pen is OK, but not in all situations. You might prefer a pencil to take down some quick notes, a cheap ballpoint pen is great to "lend" it to coworkers or clients, a fountain pen makes love letters even nicer and a permanent marker is fantastic to write on flip charts and to mark items. ( I bought a nice stainless steel Sharpie, it just looks so much better using this on a business presentation, but ymmv)

So, what are alternatives? Well, you might get a nice Montblanc. But, to be honest, as much as I like nice pens, I´m not willing to pay hundreds of dollars on one. Here are some of my EDC favorites, and today I start with my favorite brand: Zebra pens, Japan.

Before I start, please forgive me the philosophical start. I´d love to read your comments.

On the pictures above, in the German review, you can find three pictures. In the uppermost picture, on top, there is my all-time favorite, the Zebra F-301. I just love this pen, for it is quite inexpensive, looks nice with its stainless steel body, and I just love the smooth inflow of Zebra refills. 

In the middle of the same picture, there is a Zebra Mini. This one is great for EDC, very small, lightweight, super sturdy and it fits in the smallest pocket. 

The last pen in the picture is the F-301 compact. It is smaller than the standard F-301, but uses the same refills. It is not retractable, so you have to push out the plastic part of the metal body. The body also fits on the back of the plastic part, so it allows convenient writing. 

The pictures below show a SL-F1. This solid, full metal construction just looks great with its metallic coating. To expand the pen you just have to pull the front section out for the body, the pen expands and releases the tip. What you get is a - maybe a little heavy - full-size pen using the same F-refill like the F-301. I often carry this pen when I wear a suit, it just looks classy, and it is still inexpensive. You can get it for around 5 Dollars at Jetpens.com. 

Yes Sirs, you are right, there are much more beautiful and classy pens out there, but I think my selection is far better than most EDC setups out there. I will do some more pen reviews in the future, but no worries, this will not become a pen blog. 

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Woz